Ausstellung

Was macht die Kunst?

[IN WORPSWEDE? HEUTE!]

Ausstellung vom 1. November 2026 - 11. April 2027

Vernissage am 1. November um 17 Uhr

Zur Ausstellung: Hans-G. Pawelcik, Vorstand Lilienthaler Kunststiftung
Einführung: Stefan Schwenke, Bürgermeister Worpswede a.D.
Dank: Dieter Rottsieper, Vorsitzender des Stiftungsrates
Musikalische Begleitung: trio loco, Karin Christoph / Reinhard Röhrs

In unserer Bilderschau sehen Sie aktuelle Arbeiten der Worpsweder Künstlerinnen und Künstler:

Ursula Barwitzki
Doris Bischoff
David Didebulidze
Victoria Diehn
Bhima Griem
Birte Hölscher
Franziska Hofmann
Christine Huizenga
Peter Klug
Michael Klöker
Ines und Marcus Landt
Stefan Ringeling
Ingrid Ripke-Bolinius
Ivanka Svobodová-Rinke

Lilienthaler Kunststiftung -Trupe 6

Zeitgenössische Tendenzen in Worpswede
„Worpswede, seit über einem Jahrhundert ein Ort künstlerischer Inspiration, verbindet Tradition und Gegenwart auf einzigartige Weise.
Die Landschaft, das Licht und die besondere Atmosphäre des Teufelsmoores prägen bis heute die Arbeiten der hier lebenden und arbeitenden Kunstschaffenden.“
Seit 130 Jahren gilt Worpswede weit über seine Grenzen hinaus als Künstlerkolonie.
Die Bedeutung der Stammgruppe ist bis heute für den Ort von großer Bedeutung.
Doch wie ist der aktuelle Stand? Ist der Begriff einer lebendigen Künstlerkolonie noch gerechtfertigt oder lebt Worpswede nur noch vom Mythos?
Aus der erstaunlichen Vielzahl von Kunstschaffenden hat die Lilienthaler Kunststiftung für die kommende Ausstellung vierzehn Künstlerinnen und Künstler ausgesucht. Repräsentativ zeigen sie die Quicklebendigkeit kreativen Schaffens in
diesem norddeutschen Künstlerort.
Die Malweisen haben sich geändert und die Auffassungen variieren; aber immer noch sind Landschaft, Porträt, Stillleben das vorherrschende Sujet, an der sich die aktuelle Worpsweder Kunst orientiert.
Auch Bildhauer und Bildhauerinnen sowie Keramikerinnen und Keramiker arbeiten noch mit Ton und Bronze.
Oft sind die Inhalte reduziert und in ihrer Aussage auf den Punkt gebracht.
In einer gezielten Auswahl soll die Bandbreite der Kunstschaffenden demonstriert werden, die in dieser Winterausstellung zu sehen sind.

In einer berauschenden Vielfalt mischen
sich hier Genres und Techniken. Die Ausstellung will die Geschichte der ersten Generation der
Malerinnen und Maler Worpswedes weitererzählen. Sie verweist wie sie stets auf die Natur und wie der Mensch und die heutige Generation an Künstlern mit dieser umgehen. Dabei wird die Ausstellung auch aufzeigen, wie Porträt und Mensch in das Zentrum individueller Entwicklung der Künstler gerückt sind.
Das, was in Worpswede nur ausschnittsweise und oft verborgen in den Ateliers geschieht, zeigt die Kunststiftung in einem bewusst konzentrierten Format und
beweist damit, dass die Künstlerkolonie in ihrem tradierten Ansatz noch sehr lebendig ist

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