Kooperation

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Junge Künstler besuchen alte Meister

Kunstschule Wandsbek startet Kooperation mit der Kunststiftung Lilienthal

 

Die Arbeiten der Studierenden sind bis zum 9. Oktober zu sehen.

Mit der neuen Ausstellung geht die Kunststiftung zum ersten Mal eine Kooperation mit der in Bremen ansässigen Kunstschule Wandsbek-» ein.

Wie bringt man die alten Meister an junge Leute?
Wie kann man die regionale Kunst, für die die Kunststiftung Lilienthal steht, auch für junge Menschen attraktiv gestalten?
Wie kann man junge Menschen für die Sicht- und Malweisen längst verstorbener Maler interessieren? Diesen wichtigen Fragen hat sich die Kunststiftung Lilienthal gestellt und ist eine Kooperation der Kunstschule Wandsbek eingegangen.
Die „Kunstschule Wandsbek“ mit Sitz in Bremen ist eine etablierte Akademie für Design. Seit über zehn Jahren mit einem erfolgreichen Bildungskonzept für Kommunikationsdesign auch in der Hansestadt ansässig.
Für den Leiter der Kunstschule, Carsten Rausch, ist diese Kooperation sehr ergiebig:„Es macht natürlich Sinn, sich mit Kunst und Kunstgeschichte auseinanderzusetzen, zumal das sogar ein Fachbereich ist, der an unserer Schule im Lehrplan eine wichtige Rolle einnimmt“, so der Akademieleiter.
Die tiefere Bedeutung steckt eindeutig auch in der Idee, so kleine regionale Kultureinrichtungen wie die Kunststiftung für nachfolgende Generationen attraktiv zu gestalten.
Vor ein paar Wochen haben sich 20-25 Studentinnen und Studenten mit unserer aktuellen Ausstellung: „Figur. Portrait. Skulptur. Die Darstellung des Menschen in der regionalen Kunst“ auseinandergesetzt. Bei ihnen wurde daraus das Projekt: „Who I am“.
Der weltberühmte Maler Vincent van Gogh hat sich immer wieder selbst portraitiert und sich die Frage gestellt: „Wer bin ich?“
Fakt ist: Heute werden millionenfach weltweit Selfies geschossen und am besten sofort gepostet. Nicht alle sind wirklich gelungen. Und nicht jeder hat sich die Frage: „Wer bin ich?“ dabei gestellt.
Carsten Rausch sagt, dass die Idee vom Portrait in ihrer Arbeit weiter gefasst wurde:„Die Beschäftigung mit dem eigenen Selbst und die Erkenntnis – wer bin ich? – wurden in den Arbeiten der Studierenden zur Hauptfrage.“
Die Ergebnisse der Studierenden sind ebenso vielfältig wie die Werke in der aktuellen Ausstellung in der Kunststiftung selber. Es werden gemalte Arbeiten zu sehen sein, genauso wie Fotoarbeiten oder Videos.
Die Werke der Studierenden der Kunstschule Wandsbek sind noch bis zum Ende der Ausstellung „Figur. Portrait. Skulptur.“ zu sehen.
Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.


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