Ausstellung Murkens Hof Poesie in Bildern

Ausstellung Murkens Hof

Poesie in Bildern

Ausstellung der Bilder von Karin König vom 20. Mai – 29. Juli 2017

Poesie in BildernPoesie in Bildern

Am 29. Juli ist die Galerie anlässlich „Sommer in Murkens Hof“ von 15-18 Uhr geöffnet, die Künstlerin ist anwesend.

Kurzbiografie der Künstlerin

  • In Magdeburg geboren.
  • Lebt und arbeitet in Lilienthal und Worpswede.
  • Studium der Architektur an der TH Braunschweig
  • (Prof. Jürgen Weber).
  • Freischaffende Malerin und Grafikerin.
  • Bevorzugte Techniken: Lithographie, Reservierungstechnik,
  • Monotypie.
  • Seit 1974 regelmäßig Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen.
  • Mitglied: BBK Worpswede, Kunstvereine OHZ und Lilienhal,
  • VG Bildkunst.
  • Eigenwillige, unabhängige Künstlerin mit Phantasie und
  • Schaffenskraft.
  • Voller Esprit und Ironie.

Poesie in Farbe

Immer wieder einen Anfang suchen, neu beginnen – die Erstarrung aufheben. Das ist Bewegung und Erwachen – gleichsam eine tanzende Hoffnung.
Die Bilder der Malerin Karin König sind wie Poesie in Farbe, sie zeigen sprühenden Geist aber auch Gelassenheit, sie fabulieren von Wünschen und Hoffnungen, von Aufbruch und Ziel, sie beflügeln die Phantasie und lassen kaum Sagbares ahnen.
Die Bildgestaltung beginnt bei der Beobachtung des alltäglichen Lebens, des Individuellen, das ins überzeitlich Gültige, ins Allgemeine transponiert wird, wie in Mythos und Dichtung.
Die bevorzugten Ausdrucksmittel, die Reservierungstechnik und die Lithographie/Alugraphie ermöglichen es, Flächen und Linien im Wechselspiel einzusetzen, was meisterlich genutzt wird und eine eigene, für Karin König typische Bildgestaltung bewirkt. Maßstabsveränderungen, Verschiebungen, Verzerrungen sind dabei ein auffälliges Stilmittel.
Die Bilder weisen mit ein wenig Heiterkeit, Melancholie und Ironie auf das schon so oft „Dagewesene“ hin, auf die Erkenntnis, dass alles Wiederkehr ist und uns dennoch stets aufs Neue bewegt.
Die Bildtitel, oft humorvoll und hintergründig, bieten die Möglichkeit sich der Gedankenwelt der Malerin zu nähern und sich zu eigenen Betrachtungen anregen zu lassen.
Oft entstehen sogenannte Serien von Bildern zu Themen wie „Europa – ein Mythos“ und „Adam und Evchen“ oder „Frauen um Rilke“. Darin werden die verschiedenen Aspekte des Themas beachtet und in ihrer Differenziertheit sichtbar gemacht. Hintergründiges, aber niemals Spott, Offenheit ohne Bloßstellung und Freude am Ursprünglichen werden deutlich erkennbar.
Karin König arbeitet seit etwa 1974 in Lilienthal bei Worpswede. Ihr Oeuvre ist umfangreich und in steter Entwicklung begriffen. Sie ist Individualistin, fühlt sich keiner „Schule“, keinem Malstil verpflichtet. Das beweist ihre Kraft und ihren Mut. Ihre Bilder sind singulär in der Menge.

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